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In weiten Gebieten Deutschlands ist im Wasser Kalk in gelöster Form vorhanden. In Abhängigkeit von Temperatur und Druck hat diese lösliche Form des Kalkes das Bestreben, wieder auszukristallisieren. Damit dies geschehen kann, muß eine Vorstufe eines Kristalls, ein sogenanntes Kristallisationszentrum, vorhanden sein. Sind im Wasser für die Gesamtmenge an Kalk nicht genügend solcher Kristallisationszentren vorhanden, lagert sich der Kalk im Normalfall dort ab, wo solche Startpunkte für die Kristallisation gegeben sind; z.B. an der Rohrwandung.
Durch die physikalische Wasserbehandlung werden im Wasser zusätzliche Kristallzentren erzeugt, an denen der Kalk kristallisieren kann. Es bilden sich im fließenden Wasser unzählige Nanokristalle: Für den Kalk besteht tendenziell nicht mehr die Notwendigkeit, sich außerhalb des Wassers Startpunkte für die Kristallisation zu suchen.
Siehe auch Kalkschutz.